Mein Weg mit meinen Hunden
Meine Reise begann mit Sam, einem Schäferhund-Husky-Labrador-Mischling. Er war ein unkomplizierter Hund und ein treuer Begleiter. Mit ihm durfte ich erleben, wie harmonisch das Zusammenleben mit einem Hund sein kann.
Als Sam sechs Jahre alt war, zog Paula bei uns ein – eine Französische Bulldogge-Collie-Dackel-Mischlingshündin. Zwischen uns entstand eine ganz besondere Verbindung. Paula war mein Herzenshund und wir waren ein echtes Team.
Mit ihr durfte ich aber auch erfahren, dass das Leben mit einem Hund nicht immer leicht ist. Sie erkrankte an Epilepsie und als Sam verstarb, trauerte sie sehr. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie tief die Bindung zwischen Hunden sein kann und wie wichtig es ist, ihre Gefühle und Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Um Paula wieder Gesellschaft zu schenken, zog Aaron bei uns ein – ein knapp einjähriger Irish Soft Coated Wheaten Terrier. Er hatte bisher kaum Erziehung erfahren und brachte den typischen Terrier-Charakter mit: neugierig, selbstbewusst, manchmal stur und immer mit dem Kopf durch die Wand. Gleichzeitig war er ein unglaublich liebenswerter Hund. Aaron hat mich gelehrt, geduldig zu bleiben, kreativ zu denken und jeden Hund als Individuum zu betrachten.
Als Paula von uns ging, hinterließ sie eine große Lücke. Ihr Verlust hat mich tief getroffen. Einige Zeit später zog Penny, ebenfalls eine Irish Soft Coated Wheaten Terrier-Hündin, bei uns ein. Gemeinsam mit Aaron entwickelte sie sich zu einem tollen Team.
Nach Aarons Tod überraschte Penny uns jedoch noch einmal. Sie entwickelte sich auf eine Weise weiter, die wir nie erwartet hätten. Erst dadurch wurde uns bewusst, dass sie keinen zweiten Hund an ihrer Seite brauchte, um glücklich zu sein. Heute ist sie unsere kleine Prinzessin und erinnert mich jeden Tag daran, wie unterschiedlich Hunde sind und dass wir ihnen nicht unsere Vorstellungen überstülpen sollten.
Jeder meiner ihnen hat mich geprägt. Jeder von ihnen hat mir etwas anderes beigebracht – über Vertrauen, Beziehung, Geduld, Trauer und darüber, wie wichtig es ist, jeden Hund als Individuum zu sehen.
Heute weiß ich: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Es gibt den Weg, der zu einem bestimmten Mensch-Hund-Team passt.
Genau deshalb arbeite ich bei Heart4Dogs nicht nach starren Konzepten oder fertigen Lösungen. Ich nehme mir Zeit, zuzuhören, hinzuschauen und gemeinsam mit euch einen Weg zu finden, der sich für euch richtig anfühlt.
Für mich geht es nicht um den perfekten Hund. Es geht darum, dass Mensch und Hund einander verstehen, Vertrauen aufbauen und gemeinsam ihren ganz eigenen Weg gehen dürfen.
Meine Qualifikationen
Meine Hunde waren meine ersten Lehrmeister. Heute verbinde ich diese wertvollen Erfahrungen mit fundiertem Fachwissen und regelmäßigen Weiterbildungen, um Mensch-Hund-Teams bestmöglich begleiten zu können.
Ausbildungen
🐾 Hundeverhaltensberaterin – ATN (Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining)
🐾 Hundetrainerin – ATN (Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining)
🐾 Hundeernährungsberaterin – ATN (Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining)
🐾 Welpencoach – Ziemer & Falke
🐾 Zurzeit in Ausbildung zur Trauerbegleiterin
Regelmäßige Weiterbildungen
Die Welt der Hunde entwickelt sich stetig weiter – und ich mit ihr. Deshalb bilde ich mich regelmäßig in den Bereichen Hundeverhalten, Training, Kommunikation und Mensch-Hund-Beziehung fort. Denn ich bin überzeugt: Gute Begleitung bedeutet, offen für neue Erkenntnisse zu bleiben und das eigene Wissen kontinuierlich zu erweitern.
Lasst uns gemeinsam starten
Vielleicht habt ihr euch in einigen Zeilen wiedergefunden oder spürt, dass meine Art zu arbeiten zu euch und eurem Hund passen könnte.
Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen, eure Geschichte zu hören und euch ein Stück auf eurem gemeinsamen Weg begleiten zu dürfen.